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"Zwischen den Schwingungen der singenden
Stimme und dem Pochen des vernehmenden Herzens liegt das Geheimnis
des Gesangs." |
| Jan Ammann Geboren am 25. August 1975 in Billerbeck. Nach dem Abitur machte er eine Lehre als Möbeltischler. Neben der Schule nahm er Gesangsunterricht und gewann 2002 den 1. Preis im Bereich „klassischer Gesang“ bei Jugend musiziert. Mit dem Bariton Douglas Yates arbeitete er einige Jahre sehr intensiv in den USA und erhielt Stipendien an der Rice-University in Houston Texas. Im Anschluss daran belegte er Meisterkurse u.a. bei Neil Semer in New York sowie am Mozarteum Salzburg, ebenso absolvierte er einige Semester an der Hochschule für Musik und Theater München. Während des Studiums ergriff er die Möglichkeit 2000 die Titelrolle Ludwig im gleichnamigen Musical „Ludwig II – Sehnsucht nach dem Paradies", den bayrischen Märchenkönig im Festspielhaus Neuschwanstein zu spielen. Ein sehr träumerischer, vielschichtiger Charakter, eine Rolle, die ihn prägte und die sein erster Erfolg im Bereich des Musicals war.. Es folgten zwei Ausbildungsjahre an verschiedenen renommierten Instituten in den USA, Konzerte in den USA, Kanada, Madrid. 2005 kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm erneut die Hauptrolle des Ludwig in der Welturaufführung von „Ludwig2„. Als weitere Engagements war er in Halle als Said in „Mar I Sel“ zu sehen, im Sommer 2007 übernahm er für Yngve Gasoy Romdal die männliche Titelrolle in „Die Schöne und das Biest“ in Berlin. In der wunderbaren Stiftsruine in Bad Hersfeld spielte er ein Jahr später die Hauptrolle des Jekyll/Hyde in dem gleichnamigen Musical. Seit 2008 interpretiert Jan die Rolle des Grafen Krolock in dem Musical „Tanz der Vampire“. Beginnend im Oberhausener Metronom-Theater, wechselte er im Februar 2010 mit dem Musical nach Stuttgart. Die Rolle des Grafen, die er mit immenser Leidenschaft und Intensität lebt, brachte ihm einen beeindruckenden Durchbruch als Musical-Darsteller. Er hat sich inzwischen einen Platz in der vordersten Reihe der renommierten Künstler/innen dieses Genres erarbeitet. 2010 brachte er dann seine erste Solo-CD heraus, die Musical-Stücke beinhaltet, die ihn auf seinem Weg begleitet haben und die für ihn eine große Bedeutung haben. Ich hörte den Namen Jan Ammann das erste Mal, als ich den Flyer von Jekyll & Hyde, Bad Hersfeld, in den Händen hielt. Die Tonbeispiele auf der Webseite zeigten eine sehr angenehme, warme und kraftvolle Stimme, eine Stimmfarbe, die mich sehr anspricht. Da Jan nun eben dezent (für die meisten weiblichen Wesen) als gutaussehend zu bezeichnen ist, war ich sehr neugierig. Umso mehr war ich zum großen Teil enttäuscht von der Inszenierung, den Textveränderungen und in der Folge von einem oft völlig überforderten Jan Amman, obwohl er sein Bestes gab. Erst der Besuch der Oberhausener Aufführung von „Tanz der Vampire“ beeindruckte mich zutiefst. Wie ich innerlich erwartet hatte, ist es eine Rolle, die ihm sehr liegt in ihren Facetten und ihrer Arroganz und Tragik und in die er sich mit Genuss fallen lässt. Im Zuge seines Engagements als Graf Krolock lernte er Annie, seine Maskenbildnerin, kennen und lieben und so wurde er 2010 stolzer Vater eines Sohnes. Mehrfach ist er bei der Gala „Ich gehör nur mir – die Musicals von Kunze Levay“ mit hervorragenden Kollegen aufgetreten und er ist Mitglied der „Musical-Tenöre“, die im Herbst 2010 Konzert-Premiere im Ebertbad in Oberhausen hatten. Seit Juli 2011 hat er für einen Zeitraum von einem Jahr die Schirmherrschaft für den gemeinnützigen Verein "Neue Wege e. V." übernommen, der sich zur Aufgabe gemacht hat...Zitat: "...unabhängig von den jeweiligen Kommunen, Bußgelder und Spenden zur Finanzierung von Maßnahmen für gefährdete und straffällig gewordene Kinder, Jugendliche und Heranwachsende zu verwalten und bedarfsorientiert einzusetzen. Ab Oktober 2011 fanden eine Reihe Solo-Konzerte statt, die sich auf seine CD bezogen und von SOUND OF MUSIC im Rahmen der Konzert-Reihe "Musicalstars in Concert" organisiert wurden. Wir waren bei seinem 2. Konzert der "Lampenfieber"-Tour und haben einen außergewöhnlichen Abend genossen. Andreas Luketa von Sound of Music hat wieder einen Abend in einer Weise gestaltet, der die Persönlichkeit des Menschen hinter dem Künstler spürbar macht, ungewöhnliche unbekanntere Songs, melancholisch, nachdenklich , gefühlvoll, fröhlich, Titel der CD...und eingefügte Verse, die Übergänge nach innen schaffen sollen... Jan Ammann zeigte eine sehr sympathische Unsicherheit in dieser neuen Aufgabe und eine warmherzige, nachdenkliche, aber auch humorvolle Ausstrahlung. Man spürte sehr deutlich einen sanften und einfühlsamen Menschen, der eine klare Richtung für das wirklich Wichtige im Leben für sich gefunden hat. Gleichzeitig zeigte er sehr viel Natürlichkeit und Freude im Spiel mit dem Publikum, Ausgelassenheit und Leidenschaft beim Interpretieren der Titel. Im Frühjahr 2012 war die Premiere einer weiteren Konzert-Reihe in anderer Konstellation. Mit Andreas Bieber und Karin Filipcic stand Jan Ammann an fünf Abenden auf der Bühnen in Deutschland, um die schönsten Musical-Songs zu präsentieren… Ab 1. Mai hat er die Rolle des Maxime de Winter in "Rebecca" in Stuttgart übernommen, womit sich ein großer Wunsch für ihn erfüllt. Eine Vorstellung werden wir Ende August besuchen. Des weiteren ist er mit Kevin Tarte an seiner Seite in einer neuen Konstellation von Sound of Music Concerts im nächsten April an 2 Abenden zu genießen..."Gentlemen des Musicals" sowie m Dezember als Gast bei Alexanders Klaws Solo-Abend "Dir gehört mein Herz..." Am 10. Dezember wird er bei Pia Douwes Solo-Programm "Ein Abend im Dezember" zu Gast sein... |
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Michael Ball Er wurde am 27. Juni 1962 in West Midlands, England geboren. ![]() Seine Ausbildung machte er an der Guildford School of Acting und graduierte dort 1984. Seine Laufbahn als Musical-Darsteller begann er mit der Rolle des Judas/John the Baptist im Musical Godspell in Wales. Seine erstaunliche Karriere bekam den großen Schub als er 1985 die Rolle des Marius in Les Miserables sang und von da an gab es kein Halten mehr. Mittlerweile ist er einer der gefragtesten Musical-Darsteller in England, er spielte am Broadway, gibt Konzerte in Australien, Amerika, sogar Malaysia… Leider hat er uns in Europa bisher noch nicht mit einer Tournee beglückt. Seine Stimme und sein unverwechselbares Timbre hörte ich zuerst als er 1989 die Rolle des Alex in „Aspects of Love“ sang auf der entsprechenden CD. Damals dachte ich so nebenbei, wow, was für ein Potential. Dann vergaß ich diesen Künstler. Später hörte ich eine Aufnahme von Les Miserables von 1985 und las verblüfft seinen Namen. Seit dieser Zeit zähle ich mich zu seinen Fans. Schon die DVDs geben einen Einblick in die starke Bühnenpräsenz dieses Menschen. Seine Cds beinhalten eine Mischung aus reinen Musical-Songs und auch Zusammenstellungen von Pop, Country, Rock-Balladen, er singt was ihn berührt und schafft es selbst einem einfachen und eigentlichen glanzlosen Stück eine ungeahnte Tiefe zu geben. Ein besonderes Experiment wagte er 2001. In der Reihe „Divas at the Donmar“ im kleinen intimen Londoner Theater "The Donmar Warehouse“ gab er ein Konzert nur mit Begleitung eines Pianos. Seine Hilfsmittel durch den Abend waren eine Wasserflasche und ein Handtuch, das er auch zwischendurch dringend benötigte... „Alone together – Live at the Donmar“ Er wählte 60, im Allgemeinen unbekanntere, anspruchvolle, Stücke von Komponisten wie Gershwin, Sondheim, Rodgers & Hammerstein, Jaques Brel u. a. und verband sehr kurze und längere Passagen aus diesen zu einer Geschichte. Die in ihren Tempi und Tonfolgen sehr unterschiedlichen Passagen, welche im Wechsel sehr schwer umzusetzen waren, erzählten das Leben eines Künstlers/Sängers in einer sehr tiefgreifenden, tragischen Geschichte. Sie beginnt mit einem Jungen, der in einem zerrütteten Elternhaus aufwächst. Nachdem der Vater seinem Freiheitsdrang folgt und die Familie verlässt, übernimmt der sensible Sohn die Vaterrolle. Er scheitert und zerbricht innerlich an der unnatürlichen Verantwortung, an der psychotischen gegenseitigen Abhängigkeit und seinen nicht verarbeiteten Emotionen und Bedürfnissen. Als Schutzmechanismen entwickelt sein Ich Oberflächlichkeit, Gefühlskälte, eiserne Willenskraft Erfolg zu haben (denn das ist das einzige, das ein Gefühl von Sicherheit gibt)…und auf seinem Weg durch das täuschende Glamourlicht des Showbusiness, gescheiterten Beziehungen, Selbstzweifeln, Sehnsucht nach wahren Gefühlen, Ehrlichkeit und auf der Suche nach sich selbst kommt er an den Punkt, an dem er sich selbst und sein Leben als wertlos empfindet und Selbstmord begehen will. An diesem tiefsten Punkt der Verzweiflung, im Loslassen der Ängste vollzieht sich plötzlich eine Öffnung zum Licht…an diesem Punkt beginnt er auf einmal sein Leben im Zusammenhang mit anderen Leben, von außen zu sehen und er erkennt in diesem Prozess, dass er nicht in seiner Sehnsucht, in seinen Ängsten und Unsicherheiten alleine ist…sondern jeder Mensch solche Gefühle hat. Und dies lässt ihn erkennen: Wir sind alleine, ja... aber wir sind alleine/zusammen. Eine Gemeinschaft mit den gleichen Träumen und Visionen. Dieses Ende hat etwas Spirituelles, das den, der sich auf diese Reise einlässt in jeder Zelle berührt. Dieses Konzert ist als DVD erhältlich und gefällt sicher nicht jedem. Es bringt den Zuschauer in eine starke emotionale Beziehung zu dem Menschen und der Handlung, es ist grenzwertig, denn Michael ist die Anstrengung anzusehen, er verkörpert mit Hingabe diesen Charakter und das ist nicht „schön“ und „gestylt“. Ich habe einen unendlichen Respekt vor jemandem, der sich auf diese Weise so verletzbar macht und ein solches Vertrauen zu seinem Publikum hat. So…genug geschwärmt. Am besten man besucht die offizielle Website oder die des Fan-Clubs... Homepage von Michael Ball |
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Ethan Freeman Geboren wurde er in Eastchester, New York am 08. März 1959 Er besuchte die Yale University und die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Zu seinen großen Erfolgen gehört die Titelrolle im Phantom der Oper, die er in Wien, London, Toronto und Essen übernahm. Es folgten das Beast in „Die Schöne und das Biest“, Javert in „Les Miserables“… Herausragend verkörperte er die Rolle des Lucheni in „Elisabeth“ bei der Weltpremiere in Wien. Es folgten zahlreiche weitere Rollen… Ein weiterer Meilenstein seiner Karriere war die Darstellung der Hauptrolle in der Bremer Inszenierung von „Jekyll& Hyde“ 1999-2001, in der er auch mich völlig überzeugt hat. Die Leser der Zeitschrift „Musicals“ wählten ihn 1999 zum „Besten männlichen Darsteller des Jahres“. Es folgten Rollen wie in verschieden Stücken…herausragend die Rolle des Leopold Mozart im gleichnamigen Musical von Kunze/Levay…in Tecklenburg übernahm er die Titelrolle in „Dracula“, weitere Rollen sind Che in „Evita“, die Hauptrolle in „Bonifatius“, Kardinal Richelieu in „Die drei Musketiere“ (2008), Cagliostro in „Marie Antoinette“ (2009). Ethan ist als Solist bei zahlreichen Galas, Liederabenden und Konzerten zu hören…trat als Künstler in zahlreichen Ländern auf. Mit seiner Frau Monika Julia Dehnert schrieb er das Stück „Von Engeln und Dämonen“, welches mit sehr großem Erfolg in Fulda, Duisburg und Bremen 2007/2008 aufgeführt wurde. Es war beeindruckend, emotional, humorvoll, vielseitig. Ethan fasste Stücke verschiedener Musicals unter eine Rahmenhandlung zusammen, die mit einer Currywurst-Vergiftung ihren Anfang nahm und in einer Leichenhalle spielte. Es wäre zu wünschen, dass dieses Stück irgendwann noch einmal wiederbelebt wird. 2007 hatte sein Soloprogramm „Is this home?“ im Essener Ebertbad Premiere. Im Dezember 2007 wurde er Vater eines Sohnes. 2009 stand Freeman bis Ende Mai als Graf Cagliostro in der Europapremiere des Kunze / Levay Musicals "Marie Antoinette" im Musicaltheater Bremen auf der Bühne. Er ist inzwischen auf zahlreichen Musical-Cds zu hören und hat auch eigene Cds veröffenlicht. So ist ein Live-Mitschnitt von „Is this home“ seit 2008 erhältlich. 2010 übernahm er bei den Magdeburger Domfestspielen ab Juni die Rolle des Juan Peron in Evita und für 8 Vorstellungen die Titelrolle in dem Musical „Bonifatius“ in Fulda. Eine Rolle, die er schon 2005/06 mit großem Erfolg verkörperte. In den anderen Vorstellungen übernahm diesen Part Reinhard Brussman. Im Ebertbad (Oberhausen) war im November 2010 die Premiere seines neuen Solo-Programm „Irgendwo auf der Welt“ zu sehen, mit dem er bis Ende Januar diesen Jahres auch noch in anderen Theater tourte. Im Juli diesen Jahres war er zum wiederholten Male bei der "Sommernacht des Musicals XIII" in Dinslaken zu Gast. 2011 verkörperte er in Zürich im Schweitzer Mundart-Musical "Dällebach Kari" den personifizierten "Alkohol". Im November 2011 übernahm er die Rolle des Kershak im Musical "Tarzan" in Hamburg. Ethan ist ein Künstler, der sich sehr schnell in eine Rolle einfindet und die unterschiedlichsten Charaktere sehr feinfühlig mit seiner phantastischen Stimme und seiner Mimik und Gestik ausdrückt. Dazu hat auch er eine starke, sensible Ausstrahlung, die das Publikum direkt erfasst. Er steht für hohe Qualität und ihn zu erleben ist ein Genuss. Homepage von Ethan Freeman |
Yngve Gasoy Romdal![]() geboren am 24. April 1967 in Tönsberg, Norwegen. Er besuchte das Oslo Conservatory und lernte an der Juliard School NY. Seine Karriere begann 1987 mit der Rolle des Askeladden in dem Musical “Alice” am Norwegian Theatre in Oslo. Darauf folgten einige Rollen in Norwegen und Schweden. 1997/98 landete er schließlich in good old Germany. Er hat eine Tochter, die er sehr liebt, lebt aber von der Mutter getrennt. Nach Rollen als Joe Gillis (Sunset Boulevard), seine Paraderolle Mozart in dem gleichnahmigen Musical…seine ebenso grandiose Darstellung des Jekyll/Hyde (einerseits die Verzweiflung und andererseits die abgrundtiefe Bösartigkeit), Jesus in „Jesus Christ Superstar“…hat er sich in unseren Landen einen Namen gemacht. Er spricht 4 Sprachen und strahlt eine wunderbare Natürlichkeit und Freude aus, die
ansteckend ist. 2005 hat er eine Cd herausgebracht, für die er sich sehr viel Zeit nahm, eine ungewöhnliche Mischung aus bekannten und wenig bekannten Musicalstücken, die für ihn eine wichtige Bedeutung haben in ihrer Aussage. Sein erstes Solo-Konzert im eher intimen kleinen Ebertbad (zum Theater umgebauten Jugendstil-Schwimmbad) in Oberhausen fand am 22. April 2007 statt und es war sehr amüsant zu erleben, dass ein Darsteller bei einem kleinen Konzert noch unsicher und aufgeregt ist, der schon auf unzähligen großen Bühnen gestanden hat. Neben dem Biest in "Die Schöne und das Biest" folgten 2008 Engagements in Bozen "Into the Woods", in Erfurth "Luther"... Leider um ein Jahr verschoben fand ein Wiederholungskonzert am 30. November 2008 wieder in Oberhausen statt, mit weihnachtlicher Atmosphäre und einer vielseitigen, harmonischen und einfühlsamen Songauswahl, einigen Anekdoten und einem sehr entspannten Künstler. Gast war erneut seine langjährige Lebenspartnerin Leah delos Santos und die Liebe der beiden strahlte aus ihren Augen...es war eine wunderbare warme und herzliche Atmosphäre. 2009 sprang Yngve kurzfristig für seinen Kollegen Felix Martin ein und spielte 6 Vorstellungen von Jekyll & Hyde in Magdeburg, eine zum großen Teil hervorragende Inszenierung...anschließend die Rolle des Che Guevara "Evita" im Freilichtheater Tecklenburg (ein sehr ansprechender Veranstaltungsort). In der nächsten Saison ab Oktober war erneut in Magdeburg Jekyll & Hyde mit Yngve Gasoy Romdal im Programm, da die Inszenierung einen sehr großen Erfolg gefeiert hatte. 2010 war er im Sommer in Tecklenburg wieder zu sehen. Diesmal als Kardinal Richelieu in dem Musical "3 Musketiere". Wir haben diese sehr gute Inszenierung erlebt und er hat uns auch in dieser Rolle überzeugt. Ende 2010 bis Mitte März 2011 war das Musical Jekyll & Hyde auf einer Tournee durch Deutschland, die von der Konzertdirektion Landgraf ins Leben gerufen wurde, ebenfalls mit Yngve in der Hauptrolle und seiner Lebensgefährtin Leah delos Santos als Lisa. Ab Sommer 2011 war er in Magdeburg dann als Biest in der Open-Air-Aufführung von Disneys "Die Schöne und das Biest" zu sehen, ebenfalls zusammen mit Leah, die übrigens auch eine beeindruckende, ausdrucksstarke Künstlerin ist. Zur Zeit ist er mit der Gala "Best of Musicals" mit namhaften Kollegen an seiner Seite auf Tournee durch Deutschland... Im Sommer 2012 verkörpert Yngve in Tecklenburg die Rolle des Cagliostro im Musical "Marie-Antoinette". Ein ausdrucksstarker Charakter (den Ethan in Bremen beeindruckend kreiert hat) in einem Musical, dass unter die Haut geht. Homepage |
Christian Alexander Müller![]() geboren wurde er am 11. Dezember 1980 in Chemnitz (bis 1990 Karl-Marx-Stadt). Er war Mitglied im Kinderchor Stadttheater Chemnitz, besuchte die städtische Musikschule, die Förderschule für Gesang, Tanz und Schauspiel. Schon mit 11 Jahren gab er sein Debüt als „erster Knabe“ in Mozarts "Zauberflöte". Seine weitere Ausbildung machte er an der „Hochschule für Musik und Gesang“ in Rostock und Weimar und besuchte die Meisterklassen von Prof. Dietrich Fischer-Dieskau und Prof. Norman Shelter. Während seiner Ausbildung spielte er die Hauptrolle des Nick Piazza in der deutschen Erstaufführung von „Fame“ am Chemnitzer Opernhaus. Er sang bei der José Carreras Gala in Leipzig, war Gastsolist des „Collegium Musicum“ der TU Chemnitz und wurde mehrfach für seine herausragenden gesanglichen Leistungen ausgezeichnet. In seiner künstlerischen Laufbahn interpretierte er verschiedene Rollen...“Enjolras“ („Les Miserables“ in Chemnitz und Detmold), „Luigi Lucheni“ und „Kaiser Franz-Joseph“ (2002, „Elisabeth“ in Essen, Colosseum), "Enjolras", "Javert" ("Les Miserables" in Berlin, Theater des Westens) „Radames“, „Zoser“ (2005, „Aida“ in Essen Kolosseum). Im September 2005 übernahm er im Alter von 24 Jahren als jüngstes „Phantom“ die Hauptrolle in Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“ ebenfalls im Kolosseum in Essen und feierte einen großen Erfolg mit seiner sehr sensiblen und ausdrucksstarken Darstellung. Danach folgte „Marius“ in der Aufführung von „Les Miserables“ 2006 in Detmold. Neben seinen Engagements war und ist Christian auch als Gesangscoach tätig (z. B. bei „Les Miserables“, „Phantom der Oper“, „Showbiss Company“ aus Chemnitz) und er gab sein Regiedebüt 2005 bei der Musical-Show „Heart and Music“. 2008/2009 übernahm er in Bad Hersfeld die Rolle des „Tony“ in „West Side Story“ und wurde für seine Darstellung mit dem Zuschauerpreis ausgezeichnet. 2009 verkörperte er in der gleichen Saison zusätzlich die Hauptrolle des „Joe“ in einem neuen Musical „Carmen – Ein deutsches Musical“, das sich an der Oper „Carmen“ von Bizet und der Romanvorlage von Prosper Merimée orientiert und die Handlung in die Nachkriegsjahre 1948-55 transportiert. 2008 war er mit Cornelia Drese Gründungsmitglied von „Oh-Töne – Musicalwerkstatt“ in Dresden, die Ausbildungen und Workshops im Bereich Gesang, Tanz und Schauspiel anbietet. Christian hörten wir zum ersten Mal als Phantom und schon dort begeisterte er uns mit seiner, sensibel eingesetzten, kraftvollen Stimme. Erst bei der Gala „Aspects of Webber“ (2009) hörte ich ihn wieder und freute mich diesen Künstler wieder zu erleben, obwohl die Gala nicht meinen Erwartungen entsprach. Seit 2010 gehört er zu dem von Andreas Luketa ins Leben gerufenen Quartett der „Musical-Tenöre“, an der Seite von Jan Ammann, Mark Seibert und Patrick Stanke, die immense Erfolge mit ihren Konzerten feiern. Oktober 2010 fand die Premiere der "Musical-Tenöre“ statt und wir erlebten einen phantastischen Abend mit einem sehr sympathischen, fast eher zurückhaltenden und aufgeregten Künstler, der sich schwer mit den tänzerischen Aspekten des Abend tat. Als Gast bei Andreas Biebers Konzert lernte ich seine engagierte, sichere Seite kennen (er musste nicht tanzen!). Er sang "Unexpected Song", wobei mir einmal wieder klar wurde, dieser Mensch braucht eigentlich kein Mikrofon. Am 12. März 2011 war die Premiere von Christians Solo-Konzert „Something beautiful – meine Musicalwelt“. Ein Abend der besonderen Art. Christian präsentierte eine sensible Zusammenstellung anspruchsvoller Stücke, zu denen er eine emotionale Beziehung hat, dazu gehörten intensive, ergreifende Songs aus sehr interessanten Musicals, die leider hier in Deutschland noch auf keiner Bühne gespielt wurden. Andreas Luketa übersetzte zu dem Anlass in ausdrucksstarken Worten den Song "Evermore without you" aus dem Webber-Musical „The Woman in White“. Christian sang einige Stücke des Komponisten William Finn, eine sehr schöne Lyrik, die das Publikum konzentriert lauschen ließ. Überhaupt war die Stimmung recht hochschwingend, oft herrschte einige Sekunden atemlose Stille nach einem Titel, bevor ein immenser Applaus ertönte. Als Gäste hatte er Roberta Valentini, Kristin Hölck und Jan Ammann eingeladen, die alle drei über jeden Zweifel erhaben sind und die Erwartungen recht hoch halten. Einige kleine Zwischenfälle ließen den Humor auch nicht zu kurz kommen... Christian ist kein Mensch, der viel redet, viele Anekdoten und Geschichten aus seinem Leben erzählt, kein Entertainer…er lässt die Musik für sich sprechen und die Stimmung seiner Musik fand bei seinem Solokonzert ein sehr schönes Echo im Publikum... Genuss pur. Standing Ovations zurecht. Im Oktober 2011 spielte er für 6 Vorstellungen in Chemnitz das 2-Personen-Stück „Die letzten 5 Jahre“ mit Joana Fee Würz an seiner Seite. Ein berührendes, nachdenkliches Stück über eine Beziehung, die mit einer großen Liebe beginnt und mit Trennung und Einsamkeit endet. Allerdings erzählt jeder der beiden Partner die Geschichte in einer anderen zeitlichen Richtung. Wir haben trotz der langen Anfahrt die letzte Vorstellung im urigen Ambiente des doch recht kleinen Kabarett-Kellers (mit angrenzender "Kabarett-Kneipe") besucht und es nicht bereut. Ein Stück, das sehr berührt, das schmunzeln lässt, in dem sich sicher jeder von uns irgendwo in vereinzelten Aspekten oder Sehnsüchten wieder finden kann...Wir erlebten zwei sensible Künstler, die sich in die wechselnden Stimmungen fallen ließen...stimmgewaltig und ausdrucksstark...und eine leidenschaftliche, hörenswerte Band. Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass man in dieser eher intimen kleinen Location ein kurzes Gespräch mit den Künstlern führen konnte, die beide sehr sympathisch und natürlich sind... Zur Zeit und bis Juni diesen Jahres spielt Christian die Rolle des "Radames" im Chemnitzer Opernhaus. Des weiteren stehen noch Konzerte der Musical-Tenöre auf dem Programm mit neuen Songs und neuer Dramaturgie... Im Landestheater Coburg spielt er 2012 die Rolle des Che in "Evita" (für einige wenige Vorstellungen) und den Part des Tony in "West Side Story". Zudem übernahm er erfolgreich die Regie dort für das Andrew Lloyd Webber 1 Personen-Musical "Tell me on a Sunday". Zur Zeit steckt Christian kurzfristig in den Proben zu "Der Graf von Monte Christo" am Opernhaus Leipzig, wo er für nur 3 Vorstellungen (19., 20. und 22. Juni) die Rolle des Grafen als Ersatz für Marc Clear übernehmen wird. Bei der diesjährigen 14. Sommernacht des Musicals in Dinslaken am 28. Juli wird er mit dabei sein. Des weiteren übernimmt er ab dem 10. Oktober in Gera der Rolle des "Anatoly" in -Chess- im Theater Altenburg. Wirklich schade, dass seine Wirkstätten meist so weit entfernt sind, aber für ihn ist es natürlich perfekt. Im gemütlichen kleinen Chemnitzer Kabarett-Keller finden dann am 12. und 14. Oktober zwei Solokonzerte unter dem Titel "This Place I know" statt. Zudem hat er vor kurzem bei der Tour-Produktion von "Elisabeth" an der Seite seines Kollegen Mark Seibert den Part des Kaiser Franz-Josef übernommen. Am 30. März besuchten wir ein zweites Solo-Konzert " Something beautiful - meine Musicalwelt" (mit etwas veränderter Songliste) sowie das im Anschluss in der Nähe organisierte Fan-Community-Treffen. Perfekter kann ein Abend nicht sein. Christian war blendender Laune und überzeugte wie erwartet einmal wieder mit einer anspruchsvollen, sehr guten Titelauswahl, mit seiner immens kraftvollen Stimme sowie starkem emotionalen, schauspielerischen Ausdruck. Gäste waren 2 junge Darsteller…Berivan Kernich und Andi Bongard. Beide harmonierten perfekt mit Christians Stimme und zeigten in den Soli immense Ausdrucksstärke und Humor. Ein Genuss, bei dem es ca. 2 ½ Stunden ein Leichtes war den Alltag hinter sich zu lassen und sich in die Musik, in die unterschiedlichen Stimmungen fallen zu lassen, ein Abend mit Gänsehautfeeling. Und ein natürlicher, entspannter Künstler, den auch einige nette Texthänger am Anfang nicht aus der Ruhe brachten. Auf dem Treffen der Fan-Community danach im Haus Union, etwas entfernt, lernten wir Nadine kennen, eine warmherzige, engagierte Powerfrau, die das Büro von Herrn Müller betreut sowie die Community-Seite in Facebook und das Treffen/die Gestaltung mit viel „Sinn für Stil“ optisch und persönlich durchgeführt hat. In dieser sehr angenehmen, harmonischen und ungezwungenen Atmosphäre gab es Zeit für interessante und nette Gespräche, ein paar Informationen zu geplanten Vorhaben…Christian nahm sich neben Nadine gerne alle Zeit der Welt für seine Gäste, zeigte sich sehr interessiert, offen und natürlich und fühlte sich sehr wohl im kleineren Kreis. Bis die Vorbereitungen zu seiner CD beendet sind, kann es Anfang Herbst werden...wir sind definitiv neugierig. Einige Fotos des Treffens sind im Musical-Bereich im Album "Andere Theater" eingebunden. In dem Zusammenhang bedanke ich mich recht herzlich bei dem Fotografen Stephan Drewianka, bei Christian und Nadine etc. für die Erlaubnis, sie hier veröffentlichen zu dürfen. Nun freuen wir uns als Nächstes erst einmal auf „Aida“ in Chemnitz… |
Henrik Wager![]() 1969 wurde er in Manchester, Großbritannien geboren. Er studierte an der „School of Performing Arts“ und am Konservatorium in Birmingham. Während seiner Zeit in London arbeitete er mit vielen bekannten Künstlern der Musikszene, wie z. B. Lionel Ritchie, José Carreras und auch Andrew Lloyd Webber zusammen und komponierte auch selbst. Er arbeitete an verschiedenen Projekten mit, war Teil der A-Capella-Band „The Flying Pickets“, war Sänger und Komponist der Band „Heavytones“, die in der Sendung von Stefan Raab für musikalische Untermalung sorgten. 2000 zog er nach Deutschland. Einige seiner Rollen, die er hier in Musicals verkörperte sind Edgar Alan Poe im Musical „Poe“ von Frank Nimsgern (2004), Roy Fire in der Tourneeproduktion von „Miami Nights“. 2007 stand Henrik Wager in der Titelrolle als Jekyll/Hyde im gleichnamigen Musical in Bozen auf der Bühne. Ab dem Herbst 2008 spielte er den „Amerikaner“ Frederick Trumper im Musical „Chess“ sowie etwas später die Hauptrolle des Jesus in „Jesus Christ Superstar“, beides im Aalto-Theater in Essen. Beide Musicals wurden in die nächste Saison übernommen, da sie einen sehr großen Erfolg feierten. Und das zurecht. 2009 und 2010 übernahm er auch die Rolle des Berger in Hair in Kassel und Mannheim. 2005 produzierte Henrik seine erste Solo-CD: „Confession“. Eine ganz persönliche Mischung unterschiedlicher Songs, teilweise Balladen, teilweise rhythmisch schnelle Pop-Songs, mehrere Songs aus „Poe“, die die Vielseitigkeit und Stimmgewalt dieses Künstlers deutlich machen. Von Mai bis Ende Juni spielte er in einer beeindruckenden modernen Inszenierung von Jekyll & Hyde die Titelrolle in Hagen. Für Liebhaber der klassischen Form dieses Musicals mochte der Transport der Geschichte in die heutige Zeit, sowie die dementsprechend veränderten Szenen sowie die Bühnendekoration sicherlich erst einmal gewöhnungsbedürftig sein. Wenn man sich doch jedoch darauf einließ, geriet man in einen psychologischen Thriller mit Gänsehautfaktor, an der die ausdruckstarken Leistungen der Darsteller, insbesondere der Charakter des Jekyll/Hyde, einen großen Anteil hatten. Im Sommer letzten Jahres war er zudem in der "Rocky Horror Picture Show" in Ulm als Frank'n Furter zu sehen. In Bonn spielt er seit September diesen Jahres die Rolle des Berger im Musical "Hair". Zur Zeit steht erneut die Rolle des Frank'n Further in Hagen auf dem Programm. Henrik Wager habe ich zum ersten Mal in Chess erlebt sowie danach zwei Mal in Jesus Christ Superstar in Essen. Er ist ein Künstler der glaubhaft, ergreifend, emotional seine Rolle lebt. Sein „Pity the Child“, seine menschliche, intensive Interpretation des Jesus waren durchdringend. Zudem ist er ein Künstler, der eine sympathische, humorvolle Ausstrahlung hat, die wir bei einem kleinen Solo-Konzert (mit Heribert Feckler, dem Dirigenten des Aalto-Theaters) im sehr schönen, urigen Ambiente des Essener „Lukas“ (ein umgebauter Bahnhof), genießen durften. Inzwischen hat es ihn nach Italien gezogen. Dort lebt er mit seiner Frau und seinem Sohn, kommt aber immer wieder zu Engagements oder Konzerten nach Deutschland. Vielen Dank an Henrik für die Überlassung des Fotos. Henrik Wager |